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Positives Körperbild - Healthy Body Image

Eine positive Einstellung zum eigenen Körper ist Voraussetzung dafür, dass gesundheitsförderliche und präventive Massnahmen für eine gesunde Ernährung und mehr Bewegung bei Kindern und Jugendlichen greifen. Ein positives Körperbild trägt zu einem tendenziell gesünderen Alltagsverhalten bei und damit zu einem häufig gesünderen Ess- und Bewegungsverhalten

Kontakt Fachperson PEP

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In Zusammenarbeit mit Gesundheitsförderung Schweiz trägt PEP dazu bei, dass Kinder und Jugendliche ein positives Körperbild möglichst unabhängig von äusseren Einflüssen entwickeln können. Link zu Materialien

Ein positives Körperbild ist mehr als ein gesundes Körpergewicht: Es entsteht im Zusammenhang von Wohlbefinden und Zufriedenheit mit dem eigenen Körper.

Medien, Modewelt und Industrie vermitteln heutzutage häufig Idealbilder zu Aussehen und Körper, die nicht der Realität entsprechen. Noch nie war der Druck auf Jugendliche, „körperlich perfekt“ zu sein, so gross wie heute. Sie setzen einen grossen Teil ihrer Energie dafür ein, den heutigen, oft unerreichbaren Schönheits- und Gewichtsidealen zu entsprechen. Dies führt in hohem Mass dazu, dass Jugendliche ihren Körper nicht mehr richtig wahrnehmen und ihr Selbstwertgefühl untergraben wird.

Ergebnisse Befragung zu Körperzufriedenheit Jugendliche Schweiz 2015 von GFCH

Für Lehrpersonen im Unterricht und weitere Interessierte: Link zu Materialien

Definitionen Körperbild

Das Körperbild beschreibt die persönliche Einstellung und die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper und dem, was der Körper kann.

Das Körperbild ist
…wie ich über meinen Körper denke
…wie ich mich in meinem Körper fühle
...wie ich meinen Körper sehe/spüre/wahrnehme
…wie ich mit meinem Körper umgehe.

Das Körperbild ist durch die Person und ihr Umfeld beeinflusst und kann sich im Verlauf des Lebens verändern.

Das Erreichen eines positiven Körperbilds stellt eine Entwicklungsaufgabe dar, die in unterschiedlichen Lebensphasen gemeistert werden muss.

Das Körperbild ist ein wichtiger Bestandteil unserer Identität (wie und wer bin ich) und Selbstkonzepts (Gedanken und Gefühle mir gegenüber, das Bild, das ich von mir selbst habe) und bildet eine Grundlage der Integration in die Gesellschaft.

Die Entwicklung eines positiven Körper kann unterstützt werden über die Förderung von Lebenskompetenzen und Stärkung von Schutzfaktoren.

Definition ExpertInnengruppe HBI von Gesundheitsförderung Schweiz ( 2017)


Das Körperbild ist nicht nur eine mentale Repräsentation der eigenen äusseren Erscheinung (Thompson et al. 1999), sondern stellt die Gesamtheit der Einstellungen dem eigenen Körper gegenüber dar, die aus Wahrnehmungen, Kognitionen und Emotionen gebildet werden (Grogan, 1999). Im praktischen Kontext wird diese Definition um eine Verhaltensdimension erweitert (Vocks et al. 2018). Eine Person mit einem positiven Körperbild kann sich realistisch wahrnehmen, denkt und bewertet in positiven Kategorien über sich, sieht eigene Stärken, schätzt Schwächen als Potential für die eigene Weiterentwicklung, fühlt sich insgesamt in ihrem Körper wohl und verhält sich in Bezug auf den Körper tendenziell gesundheitsförderlich. Eine Person mit einem negativ geprägten Körperbild weist hingegen eine hohe Wahrnehmungsverzerrung bezüglich des Körpers auf, denkt negativ und abwertend über sich, ist mental auf Schwächen und Unzulänglichkeiten (welche auf ihrer subjektive Sicht basieren) fokussiert, fühlt sich im Körper unwohl und verhält sich in vielen Momenten der Gesundheit nicht förderlich. Ein negativ ausgeprägtes Körperbild kann zu einer excessiven mentalen und verhaltensmässigen Beschäftigung mit dem eigenen Aussehen führen (im Volksmund allgemein oft als «Körperkult» beschrieben) und dient als Basis für die Entwicklung und Aufrechterhaltung von Essverhaltensstörungen (ebd.) bei Mädchen und Jungen. Eine kritische Grenze ist dabei erreicht, wenn ein Individuum seinen Selbstwert praktisch ausschliesslich aus der Körperoptik ableitet und andere Aspekte der eigenen Person praktisch gänzlich ausblendet (ebd.)

Kernbotschaften

Förderung der Vielfalt von Körperbildern und Akzeptanz von Unterschiedlichkeit

Förderung des Bewusstseins für die Einheit, das Zusammengehören von Körper und Psyche

Förderung der Balance zwischen Leistung und Erholung / Musse

Förderung einer bewussten Körperwahrnehmung über alle Sinne

Förderung eines gesunden Lebensstils im Umgang mit dem eigenen Körper

Fünf wichtige Punkte für ein gesundes Körperbild

Positives Körperbild – Healthy Body Image (Grundlagenpapiere)

Unterrichtsmaterialien

Vergiss niä Kampagne

Eine Kampagne zur Förderung eines positiven Körperbilds und zur Stärkung psychischer Gesundheit. Link zu weiteren Infos: Vergiss niä


Fühl dich wohl - Acht Karten für ein positives Körperbild

Das Kartenset ermöglicht es Lehrpersonen Jugendliche auf unkomplizierte Art und ohne grossen zusätzlichen Aufwand zum Nachdenken, zu einer Auseinandersetzung und sich Austauschen rund um das Thema und das eigene Körperbild anzuregen.

Das Kartenset kann zum Preis von Fr. 15.- unter fachstelle@pepinfo.ch angefordert werden.

Zusätzlich stehen dem Kartenset entnommene Anregungen in Form von
A4- Fühl dich wohl - Arbeitsblätter zum downloaden zur Verfügung.

Das Kartenset wird nächstens noch mit einer Karte zum Thema Fitness und Muskelsucht ergänzt.


You are beautiful - Aktion für ein positives Körperbild

you are beautiful aktion

Aktion für ein positives Körperbild

Schau in den Spiegel - You are beautiful

Eine Aktion der Fachstelle PEP zur Stärkung eines positiven Körperbilds

Kleber auf Augenhöhe an Spiegel kleben ( kann ohne Rückstände wieder entfernt werden)

Die Kleber können zum Preis von Fr. .-20/ Stk unter fachstelle@pepinfo.ch bestellt  werden.( Mindestbestellung 10 Stk)

Kleber in rot, orange, pink, violett, grün

Dove Projekt für mehr Selbstwertgefühl.

Link Materialien deutsch

Link Materialien französisch 

QR Code zum Dove Projekt untenstehend

QR Dove

Weitere Materialien und Medien

Zeitungsartikel _Körperkult and more


17.08.2015 Süchtig nach Muskeln_ SRF News

Filme und Sendungen

Sag ja zu deiner Schönheit

Sag ja zu deiner Schönheit (Dove 2015) Zum Film

 
You are beautiful

You are more beautifull than you think (Dove)

Zum Film

 
Muskeln

Körperkult - Jugend im Fitnesswahn teletop 18.06.2015

Zur Sendung

 
Fernsehsendung

Jugendliche im Körperwahn - Sendung zur neuen Studie von Gesundheitsförderung Schweiz zur Körperzufriedenheit von Jugendlichen 10 vor 10 SRF 17.08.2015

Zur Sendung

 

Anlaufstelle Inselspital

Für Essstörungen:

Kompetenzbereich Psychsomatik
C.L. Lory Haus
Tel 031 632 20 14
Fax 031 632 05 39
psychosomatik@insel.ch


Für Adipositas:

Freiburgstrasse 15
Kinderklinik, Eingang 31
3010 Bern
Tel 031 632 40 70
udem@insel.ch



 

Fachstelle PEP

Verein Fachstelle PEP Prävention Essstörungen Praxisnah am Inselspital Bern

+41 76 368 96 17

fachstelle@pepinfo.ch
www.pepinfo.ch

Postadresse:

Fachstelle PEP
Fellerstrasse 15c
3604 Thun








 
 

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